ETV Hamburg vs. SGBAT Berlin
Samstag, 14. Oktober 2006
Um Punkt 15:35 war Anpfiff zum ersten Heimspiel des ETV Hamburg in der Allianzhalle. Der Gegner war niemand geringeres als Berlin. Die 80 tollen Zuschauer sahen ein gutes, schnelles und attraktives Spiel... Bereits nach dreißig gespielten Sekunden war klar, dass die Hamburger Mannschaft um Spielertrainer Björn Kappel und Kapitän Leander Stüble hier keinen Punkt abgeben wollten. Druckvoll, Aggressiv und konzentriert ging es zur Sache. Nach vier Minuten bereits spielten die Hamburger für zwei Minuten in Überzahl, aufgrund eines Fouls von Samir Lampmann, die nicht genutzt werden konnten. Der ETV blieb dran, wurde von dem Publikum nach vorne gepusht und dafür belohnt. In der neunten Spielminute schlänzte Fritz Herrmann den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck. Traumtor. Anschließend spielte Hamburg mit noch breiterer Brust weiter und kämpfte. Der besonders stark engagierte Remo Schmutz erhöhte in der 18. Minute auf 2:0.

Das zweite Drittel bot wenig Abwechslung vom Ersten, denn weiterhin bestimmte Hamburg das Spiel. Die Berliner Stürmer bissen sich an einem überragenden Philipp Henke die Zähne aus, da dieser die zwar seltenen aber umso besseren Chancen der Berliner alle zu Nichte machte. Hamburg bot den Zuschauern weiterhin eine tolle Vorstellung. Nach zehn Minuten und siebzehn Sekunden schoss der Neuzugang aus Wernigerode, Raiko Krüger, in seinem Debüt für den ETV ein Tor nach Zuspiel von Leander Stüble. Kurz darauf schaffte Berlin es auch. Simon Keller verkürzte auf 3:1. Doch davon ließ sich der ETV nicht beeindrucken, und brauchte nur 34 Seknden, um durch einen Fernschuss von Leander Stüble das nächste Tor zu schießen. Zu dem Zeitpunkt waren 16 Minuten des zweiten Drittels gespielt. Zum Schluss der zweiten Periode spielte Hamburg wieder in Überzahl, die allerdings wieder nicht genutzt werden konnten, was sich später rächen sollte...

Im letzten Drittel konnten die bis dahin unerwartet schwachen Berliner ihr Kombinationsspiel aufbauen und wurden dominant. Hamburg befand sich jetzt in der Verteidigung und musste drei Gegentore einstecken. Innerhalb von nur vier Minuten während der Mitte der dritten Periode drehten die Hauptstädter das Spiel und es stand unentschieden. Adrian Mühle traf einmal und Thomas Jenny gleich zweimal.
Nach Abpfiff der regulären Spielzeit stand es unentschieden. Eine Entscheidung durch das ein Sudden Death Tor musste her:

Sebastian Graß machte das historische erste Tor während der Nachspielzeit, nach nur sieben Sekunden. Vorbereitet wurde das "Goldengoal" durch einen Traumpass von Fritz Herrmann, dem erst 16-jährigen Verteidiger, der in dieser Partie durch unnachahmliche Solos brillierte.

Endstand: 5:4 (2:0; 2:1; 0:3) n.S.

Hamburg verschenkte einen Punkt an insgesamt sehr sportliche und faire Berliner. Diese spannende Partie wurde gepfiffen von den Schiedsrichtern Jörg Heuer und Steven Piorun.
 

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