MFBC Löwen Leipzig vs ETV Hamburg
Montag, 16. Februar 2009
logoetvAm 14.02.2009 ging es für die Bundesliga-Herren zum letzten regulären Spiel in dieser Saison. Dieses Spiel sollte entscheiden, ob der ETV Hamburg in den kommenden Wochen in der Meister- bzw. Abstiegsrunde spielen muss. Um jedoch der Abstiegsrunde zu entgehen, musste gegen den MFBC Löwen Leipzig ein Punkt her...




Der erhoffte Punkt wurde leider nicht eingefahren und so muss der ETV nun gegen Chemnitz und Döbeln um den Verbleib in der 1. Bundesliga spielen.

Die Hamburger starteten wie gewohnt sehr tief und wollten somit dem Gegner keine Chance zu Toren gewähren. Dies gelang keines Wegs und so kamen die Gastgeber innerhalb von 3 Minuten zur 2:0 Führung. Ein darauf folgendes Power-Play Spiel der Hamburger, verursacht  durch eine 2’Minuten Strafe der Leipziger, wurde leider nicht genutzt und so musste man in den restlichen Minuten noch drei weitere Treffer hinnehmen, so dass es zum Ende des ersten Drittels 0:5 aus Sicht der Hamburger hieß. Das Ziel, die gegnerischen Angriffe durch eine kompakte Abwehr aufzulösen, gelang überhaupt nicht.

Im zweiten Drittel wollte man die Leipziger nun eher attackieren und ihnen durch ein forscheres Abwehrspiel keinen Platz zum kombinieren geben. Zwar kamen die Leipziger 28 Sekunden nach Wiederanpfiff zu einem erneuten Tor, doch wurden auch die Hamburger in diesem Drittel gefährlicher. Nach rund zehn gespielten Minuten im zweiten Abschnitt wurden die Hamburger endlich durch einen erfolgreich ausgespielten Angriff, in Form eines Tores belohnt. Tor: Helmut Hobje, Vorlage: Fritz Herrmann. Das Spiel wurde immer besser und so konnten viele Angriffe der Mitteldeutschen vereitelt werden, aber auch viele eigene in Richtung Leipziger Tor gestartet werden. Dennoch musste man noch einen weiteren Treffer hinnehmen. Das Drittel wurde im Gegensatz zum ersten nicht nur vom Ergebnis, sondern auch vom Spiel der Hamburger besser und so ging man mit einem 7:1 in die Kabine.

Das letzte Drittel startete mitnichten gut für die Hamburger, man musste erst drei Tore kassieren ehe Raiko Krüger, durch Vorlage von Leander Stüble,  den „Anschlusstreffer“ und damit sein erstes Saisontor für die Hamburger schoss. Danach leisteten sich die Hamburger jedoch einen großen Fehler, so dass der alte Abstand durch die Leipziger wieder hergestellt wurde. Dieses Gegentor ließen die Hamburger nicht auf sich beruhen und so markierte Anton Sefkow, wiederrum nach Vorlage von Leander Stüble, den Treffer zum 3:11. Das Tor regte auf Leipziger Seite Reklamationen an, welche durch die Schiedsrichter mit einer 2’Minutenstrafe bestraft wurden. In dem darauf folgendem Power-Play waren noch vier Sekunden zu spielen, als ein weiterer Leipziger auf Grund von überhartem Körpereinsatz auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die vier Sekunden fünf gegen drei konnten nicht genutzt werden, doch brauchte es danach nur weitere drei Sekunden bis man dennoch in Überzahl spielend auf 4:11 durch Leander Stüble (Asisst: Simon von Kroge) heran kommen konnte. Weitere Tore blieben den Hamburgern verwehrt und so muss man nach der Niederlage in die Abstiegsrunde.(dw)
 
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